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Online Catalogue (Current Auction)

 
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Auction 349 part 2  -  25.03.2021 10:00
Mining Coins - The Erich Götz Collection, Germany: Aachen - Esslingen
Germany: Frankfurt - Würzburg, Medals, Lots, Paper Money, Coin scale. Holy Roman Empire, Europe: Baltic States - Greece

Page 1 of 22 (1083 Lots total)
Lot 4615
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. ANHALT. ANHALT-BERNBURG, FÜRSTENTUM, SEIT 1806 HERZOGTUM. Victor Friedrich, 1721-1765  

Silbermedaille 1759, mit Signatur L (vermutlich D. F. Loos, Magdeburg), auf seinen 60. Geburtstag am 20. September. Dicht belaubter Baum, in dessen Laub fünf Schilde mit Monogrammen, am Stamm mit Fürstenhut bedeckter Schild mit Monogramm, unter dem Stamm Wasser mit Muscheln und Schnecken//Geflügelter Genius in Wolken schwebt über Kriegsgeräten und Bergwerksdarstellung, darunter zwei Münzer beim Münzprägen. 36,98 mm; 21,52 g. Mann 695 b; Müseler 1.2/5 b; Preussag Collection, Part II, Auktion London Coin Galleries/Künker 2, London 2016, Nr. 1005.
R Hübsche Patina, vorzüglich

Die Medaille zeigt eine sehr detailreiche Darstellung auf engstem Raum. Der dicht belaubte Baum mit den sechs Monogrammschilden symbolisiert das in vollem Saft stehende Herzogshaus mit Victor Friedrich als Stamm und seinen fünf Kindern, das Meer mit Muscheln symbolisiert Fruchtbarkeit und die Psalm 1 entlehnte verkürzte Umschrift verdeutlicht beides: ET ERIT SICUT ARBOR PROPE FLUMINA (Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wassern, der seine Frucht bringt zur rechten Zeit). Auf der Rückseite ist unter der Bergwerksdarstellung mit dem die Haspel drehenden Bergmann eine Münzwerkstatt zu sehen, mit Amboss und Stempel in der Mitte, dem mit dem Hammer ausholenden Präger rechts und dem die Schrötlinge auflegenden bzw. die fertigen Münzen abnehmenden Arbeiter links. Das Bergwerk und Münzwerkstatt trennende Schriftband trägt die Inschrift QUAM DULCIS SONUS (Welch süßer Ton), womit offenbar der Klang des Prägehammers gemeint ist. Im Abschnitt unter den Münzprägern heißt es: SUB UMBRA SAPIENTIAE / ET ARGENTI ECC (Siehe: unter dem Schatten von Weisheit und Silber), was mit der großen Umschrift PROCUL ABHINC ARMORUM STREPITUS (Fern von hier der Lärm der Waffen) fortgesetzt wird, die ihrerseits mit der feuernden Kanone und den anderen Waffen links im Bild illustriert wird.
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Lot 4616
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. ANHALT. ANHALT-BERNBURG, FÜRSTENTUM, SEIT 1806 HERZOGTUM. Alexander Carl, 1834-1863  

Silbermedaille 1834, von D. Lüders, auf seine Vermählung mit Friederike von Holstein-Sonderburg-Glücksburg. Doppelwappen unter Herzogskrone//Aufgehende Sonne bescheint Eichbaum in Bergwerkslandschaft. 42,11 mm; 34,47 g. Mann 793; Müseler 1.2/9.
R Feine Tönung, Randfehler, min. Kratzer, vorzüglich
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Lot 4617
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. ANHALT. ANHALT-BERNBURG, FÜRSTENTUM, SEIT 1806 HERZOGTUM. Alexander Carl, 1834-1863  

Silbermedaille 1834, unsigniert, auf den Besuch des Herzogspaares, Alexander Carl und Friederike, in Ballenstedt. Hammer und Schlägel gekreuzt auf Eichenzweigen, umher ein Band mit den Zeichen der Metalle und der Aufschrift DES VATERLANDES SCHÄTZE, darunter vier Zeilen gerade und vier Zeilen gebogene Schrift//14 Zeilen Schrift. 34,42 mm; 12,96 g. Mann 794; Müseler 1.2/7.
Hübsche Patina, fast vorzüglich

Exemplar der Auktion Leipziger Münzhandlung 74, Leipzig 2012, Nr. 1477.
Ballenstedt im Landkreis Harz war eine Bergstadt mit zahlreichen Gruben und Hütten. Gestiftet wurde diese Medaille vom "Herzoglich Anhaltischen Berg- und Hütten-Corps".
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Lot 4618
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. ANHALT. ANHALT-BERNBURG, FÜRSTENTUM, SEIT 1806 HERZOGTUM. Alexander Carl, 1834-1863  

Taler 1834, Berlin. Ausbeute. 22,10 g. AKS 15; Dav. 502; Kahnt 3; Thun 2.
Sehr schön

Exemplar der Auktion Berliner Münzauktion 96, Berlin 2003, Nr. 916.
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Lot 4619
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. ANHALT. ANHALT-BERNBURG, FÜRSTENTUM, SEIT 1806 HERZOGTUM. Alexander Carl, 1834-1863  

Taler 1855. Ausbeute. 22,24 g und 22,25 g. AKS 16; Dav. 504; Kahnt 4; Thun 3.
2 Stück. Gesamteindruck vorzüglich
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Lot 4620
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. ANHALT. ANHALT-HARZGERODE, FÜRSTENTUM. Wilhelm, 1670-1709  

Silbermedaille 1693, von Eichler, auf die Wiederaufnahme des Bergbaus in Harzgerode. Mit HARTZIGERODE. Landschaft mit Dorf, Kirche, Kornfeld und Bäumen, r. Bergwerk, zu den Seiten Füllhörner, oben strahlende Sonne//16 Zeilen Schrift. 47,43 mm; 31,26 g. Mann 842; Müseler 1.3/1; Preussag Collection (Auktion London Coin Galleries/Künker 2) 1008.
Von großer Seltenheit. Hübsche Patina, Sammlerpunze im Rand, Punzierung im Feld der Rückseite,
vorzüglich
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Lot 4621
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. ANHALT. ANHALT-SCHAUMBURG, FÜRSTENTUM. Carl Ludwig, 1772-1806  

1/2 Konv.-Taler 1774, Frankfurt. Ausbeute des Holzappeler Bergwerks. 11,70 g. Mann 847; Müseler 1.4/2; Preussag Collection, Part II, 1012.
Prachtexemplar. Herrliche Patina, fast Stempelglanz

Erworben im Januar 2003 von Holger Siee, Staßfurt.
Das im Bergrevier Diez (Rhein-Lahn-Kreis) gelegene Bergwerk Holzappel wurde unter Fürst Karl Ludwig von Anhalt-Bernburg-Schaumburg als Gewerkschaft mit 128 Kuxen im Jahre 1751 begonnen und förderte Zinkblende und silberhaltiges Bleierz. Den Bergwerksbetrieb ergänzte ab 1769 eine eigene Schmelzhütte. Die erzielten Erträge führten 1774 zur Prägung des Holzappeler Ausbeutetalers, als ganze und halbe Konventionstaler. Das Bergbauunternehmen wurde in den folgenden Jahrzehnten erweitert und modernisiert. Das Holzappeler Bergwerk erreichte als erste Grube in Deutschland eine Tiefe von 1.077 Metern.
Ihre größte Förderung erfuhren die Gruben von Holzappel während 1936 bis 1945, die Stilllegung erfolgte 1952 mit dem Ende der Erzvorräte.
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Lot 4622
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852  

Kronentaler 1834. Ausbeute. 29,44 g. AKS 84; Dav. 521; Kahnt 25; Thun 21.
Winz. Schrötlingsfehler am Rand, fast vorzüglich
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Lot 4623
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852  

Dukat 1841. Rheingold. 3,64 g. Mit verkehrter "1" in der Jahreszahl. Divo/S. 8; Fb. 152; Schl. 29.
GOLD. Nur 2.145 Exemplare geprägt. Fast vorzüglich

Erworben im Januar 1990 bei der Partin Bank, Bad Mergentheim.
Seit 1832 prägte Baden Rheingolddukaten gleichbleibenden Typs zu 22 Karat 6 Grän fein = 935/000. Dies entsprach nicht dem gesetzlichen Feingehalt von 987/000 für Dukaten; daher wurden die Stücke schwerer ausgebracht, so daß der Wert normalen Dukaten entsprach.
Die Sammlung umfasst noch weitere Flußgolddukaten, u. a. aus Bayern und der Pfalz sowie moderne Flußgoldprägungen aus Hessen und Karlsruhe, die Erich Götz zusammengefasst dargestellt hat. Im vorliegenden Katalog sind sie unter den folgenden Losnummern zu finden: 4625, 4628, 4632, 4633, 4635, 4697, 4702-4705, 4707. Außerdem gehörte der Ku.-Gulden 1694 aus St. Blasien (Losnr. 4775) in der Anordnung des Sammlers zu "Baden-Württemberg".
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Lot 4624
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852  

Gulden 1852. Ausbeute. 10,54 g. AKS 96; J. 66.
Hübsche Patina, fast vorzüglich

Exemplar der Liste H. G. Oldenburg 53, Kiel 1990, Nr. 119.
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Lot 4625
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian III. Joseph, 1745-1777  

Dukat 1756, München. Isargold. 3,50 g. Fb. 248; Hahn 312 (Abb. 313).
GOLD. RR Winz. Schrötlingsfehler im Feld der Vorderseite, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Auktion Heidelberger Münzhandlung, Herbert Grün 36, Heidelberg 2002, Nr. 5867.
Schon im 9. Jahrhundert sind Goldwäscher oberhalb von Passau an der Donau tätig gewesen. Seit 1769 bildete der Stromlauf von Kelheim bis an die Grenze des Hochstifts Passau einen mit fünf Wäschern besetzten Waschbezirk. Die Flüsse Eder, Donau, Isar und Inn lieferten nur geringe Mengen an Gold, daher sind Ausbeutemünzen aus dem Gold dieser Flüsse außerordentlich selten.
Die Sammlung umfasst noch weitere Flußgolddukaten, u. a. aus Baden und der Pfalz sowie moderne Flußgoldprägungen aus Hessen und Karlsruhe, die Erich Götz zusammengefasst dargestellt hat. Im vorliegenden Katalog sind sie unter den folgenden Losnummern zu finden: 4623, 4628, 4632, 4633, 4635, 4697, 4702-4705, 4707.
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Lot 4626
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian III. Joseph, 1745-1777  

Silbermedaille 1760, von F. A. Schega, auf Sigismund Graf von Haimhausen. Brustbild des Grafens r. mit umgelegtem Mantel//Acht Zeilen Schrift. 44,47 mm; 36,50 g. Grotemeyer 85; Müseler 4.1.
In Silber sehr selten. Feine Patina, berieben, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Auktion Teutoburger Münzauktion 17, Borgholzhausen 2003, Nr. 2471.
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Lot 4627
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian III. Joseph, 1745-1777  

Bronzemedaille 1760, von F. A. Schega, auf Sigismund Graf von Haimhausen. Brustbild des Grafens r. mit umgelegtem Mantel//Acht Zeilen Schrift. 44,38 mm; 33,13 g. Grotemeyer 85; Müseler 4.1a.
Vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Münzzentrum 164, Solingen-Ohligs 2013, Nr. 6311.
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Lot 4628
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Karl Theodor, 1777-1799  

Dukat 1780, München. 3,47 g. Donaugold. CAR • THEODOR • D • G • C • P • R • V • B • D • S • R • I • A • & EL • D • I • C • & M • Büste r. mit zusammengebundenen Haaren, darunter die Signatur ST • (Johann Heinrich Straub, Stempelschneider in München 1761-1782)//EX AURO DANUBII • Der Flußgott der Donau lagert nach l., mit dem rechten Arm auf eine Wasserurne gelehnt; der linke Arm liegt auf dem bayerischen Wappen, neben seinen Füßen Schilf, im Abschnitt die römische Jahreszahl MDCCLXXX •. Fb. 250; Hahn 355.
GOLD. Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung. Prachtexemplar. Vorzüglich-Stempelglanz

Erworben im Januar 1995 von Udo Gans, Arnsberg.
Die Sammlung umfasst noch weitere Flußgolddukaten, u. a. aus Baden und der Pfalz sowie moderne Flußgold­prägungen aus Hessen und Karlsruhe, die Erich Götz zusammengefasst dargestellt hat. Im vorliegenden Katalog sind sie unter den folgenden Losnummern zu finden: 4623, 4625, 4632, 4633, 4635, 4697, 4702-4705, 4707.
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Lot 4629
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Karl Theodor, 1777-1799  

Silbermedaille 1782, von J. Scheufel, auf Johann Sebastian Clais. Brustbild r. mit Mantel//Ansicht des Salinengebäudes von Reichenhall mit vier Dampfabzugsöffnungen, am Vorbau ein Schild mit der Aufschrift: CAR : / THEO. 48,80 mm; 43,71 g. Müseler Nachtrag 4.2 a; Witt. Nachtrag 2293 a.
R Hübsche Patina, sehr schön-vorzüglich

Johann Sebastian Clais (*1742, †1809) war Direktor der bayerischen Salinen von Reichenhall und Traunstein. Die Inschrift im Abschnitt rühmt ihn: Die Salinen von Reichenhall hat er mit Kunstfertigkeit bereichert.
Clais war ein deutsch-schweizerischer Uhrmacher, Erfinder sowie Unternehmer und wurde 1782 mit der Restruk­turierung der Reichenhaller Salinen beauftragt. Er wurde zum „bayerischen wirklich geheimen Hofkammerrat" ernannt, war Salinenoberkommissar und Bergwerksdirektor.
Clais hatte schon 1778 mit dem „Laboratorium" in Winterthur die erste chemische Fabrik in der Schweiz gegründet, ab 1784 richtete er auch ein Bergwerk in Käpfnach bei Horgen (Schweiz) ein.
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Lot 4630
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Karl Theodor, 1777-1799  

Silbermedaille 1782, von J. Scheufel, auf Johann Sebastian Clais. Brustbild r. mit Mantel//Ansicht des Salinengebäudes von Reichenhall mit vier Dampfabzugsöffnungen, am Vorbau ein Schild mit der Aufschrift: CAR : / THEO. 48,79 mm; 43,76 g. Müseler Nachtrag 4.2 a; Witt. Nachtrag 2293 a.
R Sehr schön-vorzüglich

Exemplar der eLive Auction Fritz Rudolf Künker 56, Osnabrück 18. September 2019, Nr. 901.
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Lot 4631
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian I. (IV.) Joseph, 1799-1806-1825  

Silbermedaille 1817, von J. Lösch, auf die Soleleitung von Berchtesgaden nach Reichenhall. Büste r.//Flußgöttin liegt nach l. vor Alpenpanorama, die Rechte auf ein Salzfaß gelegt, mit dem linken Arm lehnt sie auf einer Quellurne, zu ihren Füßen liegt der bayerische Löwe. 51,11 mm; 58,22 g. Müseler 4/5; Preussag Collection, Part I, Auktion London Coin Galleries/Künker 1, London 2015, Nr. 224; Witt. 2510.
RR Feine Patina, min. Randfehler, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Auktion Teutoburger Münzauktion 111, Borgholzhausen 2017, Nr. 1635.
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Lot 4632
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian I. (IV.) Joseph, 1799-1806-1825  

Dukat 1821. Inngold. 3,47 g. Divo/S. 20; Fb. 267; Schl. 69.
GOLD. RR Sehr schön

Exemplar der Auktion Hauck & Aufhäuser 16, München 2001, Nr. 1147.Die Sammlung umfasst noch weitere Flußgolddukaten, u. a. aus Baden und der Pfalz sowie moderne Flußgoldprägungen aus Hessen und Karlsruhe, die Erich Götz zusammengefasst dargestellt hat. Im vorliegenden Katalog sind sie unter den folgenden Losnummern zu finden: 4623, 4625, 4628, 4633, 4635, 4697, 4702-4705, 4707.
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Lot 4633
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian I. (IV.) Joseph, 1799-1806-1825  

Dukat 1821. Rheingold. 3,48 g. Divo/S. 22; Fb. 269; Schl. 71.
GOLD. R Prachtexemplar. Winz. Kratzer, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Hauck & Aufhäuser 16, München 2001, Nr. 1149.
Das "AVGVSTA NEMETVM" in der Rückseitenumschrift ist der lateinische Name der Stadt Speyer. Mit diesen Rheingolddukaten wurde das eingelieferte Waschgold bezahlt; dadurch wurden viele Stücke in der Pfalz in Umlauf gesetzt.

Schon in der Antike wurde Gold aus Flußsänden erwaschen. Auch die Kelten, Germanen und Römer haben nach griechischen und römischen Quellen am Rhein Goldwäscherei betrieben. Die Kenntnis wird nicht verloren gegangen sein, denn schon im frühen Mittelalter werden Goldwäscher erwähnt, zuerst im Jahre 667. Das Goldwaschen gehörte zum landesherrlichen Bergregal und konnte daher verliehen werden. Seit dem 16. Jahrhundert häufen sich die Nachrichten über Goldwäscherei am Rhein. 1539 werden z. B. dem Mainzer Münzmeister 740 g Waschgold angeliefert. Nach der Rheinbegradigung wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch die starke Bewegung der Ufersände das Goldwaschen ergiebig. Nachdem der Rhein sein festes Bett gefunden hatte, ließen diese Erträge stark nach. Nach 1866 ist in Pfalz-Bayern kein Waschgold mehr eingeliefert worden, in Baden 1874 das letzte. Der Feingehalt des Rheingoldes schwankt zwischen 91,7 % und 94,4 %. Das Goldwaschen geschah auf einem schrägen Brett, das mit einem grünen Tuch - die Goldflitter hoben sich dann besser ab - bespannt war. Dieses Tuch wurde regelmäßig ausgewaschen und dadurch ein Sandgold-Gemisch gewonnen. Durch Amalgamation, d. h. Zufügung von Quecksilber, wurde das Gold herausgelöst und konnte dann erschmolzen werden. Alle Versuche, das Goldwaschen zu mechanisieren, blieben wegen der geringen Ausbeute erfolglos. Schon das Goldene Vlies der Argonauten wurde als Teil des Goldwaschens gedeutet.
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Lot 4634
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Ludwig I., 1825-1848  

Bronzemedaille 1841, von Fürst, auf das 50jährige Dienstjubiläum von Joseph Ritter von Thoma, gewidmet vom Festpersonal des Königlichen Salinen-Forstbezirks von Oberbayern. Kopf des Ritters r.//14 Zeilen Schrift. 46,07 mm; 38,73 g. Hauser 439; Wurzbach 8742.
Fast vorzüglich
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Lot 4635
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian II., 1848-1864  

Dukat 1854. Rheingold. 3,47 g. Divo/S. 35; Fb. 278; Schl. 116.
GOLD. Nur ca. 500 Exemplare geprägt. Winz. Randfehler, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Münzen & Medaillen Deutschland 9, Stuttgart 2001, Nr. 978.
Die Sammlung umfasst noch weitere Flußgolddukaten, u. a. aus Baden und der Pfalz sowie moderne Flußgold­prägungen aus Hessen und Karlsruhe, die Erich Götz zusammengefasst dargestellt hat. Im vorliegenden Katalog sind sie unter den folgenden Losnummern zu finden: 4623, 4625, 4628, 4632, 4633, 4697, 4702-4705, 4707.
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Lot 4636
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRANDENBURG IN FRANKEN. BRANDENBURG-BAYREUTH, MARKGRAFSCHAFT. Friedrich, 1735-1763  

Bronzemedaille 1758, von Gottlieb Adam Laurer. Ausbeute der Friedensgrube zu Naila bei Hof. Büste r. mit Lockenperücke, am Halsabschnitt die Stempelschneidersignatur//Venus und Mars stehen nebeneinander v. v., im Hintergrund schematische Darstellung der Friedengrube und der Rückersfundgrube, zwei untereinander verbundene Stollen an der Bremer Strecke mit zwei Stolleneingängen auf zwei Bergen, oben GRATA TERRAE MVNERA (= Willkommene Gaben der Erde). 46,56 mm; 33,69 g. Fischer/Maué 2.514; Müseler 8.3/2; Slg. Wilm. 745.
Selten in dieser Erhaltung. Attraktives Exemplar, vorzüglich

Exemplar der Auktion Westfälische Auktionsgesellschaft 21, Dortmund 2002, Nr. 2127.
Die Friedensgrube in Unterklingensporn nahe Naila wurde ab 1768 betrieben. Befreundet mit dem Inhaber Ch. Löwel, besuchte Alexander von Humboldt oft die Gruben- und Hüttenbetriebe. Er berichtet über die Friedensgrube in seinem Werk „Über den Zustand des Bergbau und Hüttenwesens in den Fürstentümern Bayreuth und Ansbach im Jahre 1792". Angesichts der hohen Ausbeute der Friedensgrube wurde schon 1758 eine „Denkmünze" geprägt.
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Lot 4637
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRANDENBURG IN FRANKEN. BRANDENBURG-BAYREUTH, MARKGRAFSCHAFT. Friedrich Christian, 1763-1769  

Vergoldete Bronzemedaille 1869, von E. Weigand, auf den 100. Geburtstag von Alexander von Humboldt. Kopf von Humboldts r.//Sieben Zeilen Schrift, umher Eichenkranz. 39,28 mm; 29,32 g. Marienb. 7679 (dort in Silber); Sommer W 7.
Prachtexemplar. Fast Stempelglanz

Alexander von Humboldt trat nach seinem Studium an der Bergakademie Freiberg in brandenburgische Dienste und betreute zunächst als Bergassessor, dann als Oberbergmeister die Bergwerke in Brandenburg-Bayreuth (Fichtel­gebirge und Frankenwald). Er reorganisierte und modernisierte die Abbauverfahren, gründete aus eigenen Mitteln eine Bergschule, die erste Arbeiter-Berufsschule in Deutschland, für die er sogar die Lehrbücher schrieb. Alexander von Humboldt schied 1792 aus dem Staatsdienst aus, um sich Forschungsreisen widmen zu können.
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Lot 4638
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRANDENBURG-PREUSSEN. PREUSSEN, KÖNIGREICH. Friedrich (III.) I., 1701-1713  

Reichstaler 1701 CS, Berlin. Ausbeute der Grube Rothenburg. 29,14 g. Münzmeister Christoph Stricker. Mit Randschrift: PRINCIPIVM • SECLI • ET • REGNI SORS • PRIMA • CORONAT *. Dav. 2554; Müseler 49.1/1; Preussag Collection, Part I, 232; v. Schr. 405.
RR Hübsche Patina, fast vorzüglich

Exemplar der Preussag Collection, Part I, Auktion London Coin Galleries/Künker 1, London 2015, Nr. 232.
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Lot 4639
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRANDENBURG-PREUSSEN. PREUSSEN, KÖNIGREICH. Friedrich II., der Große, 1740-1786  

Silbermedaille 1749, unsigniert, auf das erste Erzausbringen der Adlersfundgrube bei Rudelsdorf in Schlesien. Stadtansicht von Rudelsdorf, r. Förderhaspel mit Haspelknecht und zwei Bergmännern, der rechte mit Wünschelrute//Schmelzhütte, Rösterei und Köhlerei, darüber Adler. 43,19 mm; 24,72 g. F. u. S. 4338; Müseler 49.1/3; Old. -.
RR Felder geglättet, kl. Henkelspur, sehr schön

Exemplar der Auktion Gerhard Hirsch Nachf. 250, München 2007, Nr. 1385.
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Lot 4640
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRANDENBURG-PREUSSEN. PREUSSEN, KÖNIGREICH. Friedrich Wilhelm II., 1786-1797  

Silbermedaille o. J. (1795), von F. Loos, auf den 70. Geburtstag des preußischen Ministers Anton von Heinitz. Brustbild des Ministers r.//Ansicht eines Stahl- Zementier-Ofens mit Raffinierhammer. 39,16 mm; 20,32 g. F. u. S. 3779; Marienb. -; Müseler 49.1/4; Sommer A 48.
RR Herrliche Patina, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Felzmann 159, Düsseldorf 2017, Nr. 358.
Anton von Heinitz, *1725, †1802, gilt als Vater des modernen preußischen Berg- und Hüttenwesens. Eine Zeit lang unterstand ihm auch das Münzdepartement. Er war somit Vorgesetzter von Loos.
Anton von Heinitz trat nach seinem Studium der Naturwissenschaften und des Berg- und Hüttenwesens in Freiberg im Jahr 1747 eine Anstellung in der braunschweigischen Bergverwaltung an, folgte dann 1764 einem Ruf des Prinzen Xaver nach Sachsen und leitete als General-Bergkommissar das sächsische Bergwesen. 1765 errichtete er zusammen mit Friedrich Wilhelm von Oppel die Bergakademie in Freiberg. Wegen Differenzen um die von ihm gegründete Salinendirektion legte er 1774 sein Amt in Sachsen nieder.
1777 wechselte von Heinitz nach Preussen, wo ihn König Friedrich II. zum Minister und Oberberghauptmann ernannte. Dank umfangreicher Freiheiten konnte er viele Reformen im Bergwerks- und Hütten-Department umsetzen. 1778 leitete er eine Reform der 1770 gegründeten Bergakademie Berlin ein. Er setzte seinen Neffen Friedrich Wilhelm von Reden ein und übertrug ihm 1779 die Leitung des schlesischen Berg- und Hüttenwesens. 1792 ließ von Heinitz den jungen Alexander von Humboldt als Bergassessor anstellen. Von Heinitz ließ Bergbauhilfskassen anlegen, verbesserte die Situation der Hüttenwerke in Preussen und der Königlichen Porzellan-Manufaktur in Berlin. Er blieb bis zu seinem Tod im Jahre 1802 rastlos tätig in seinem Amt.
Sein Bruder Carl Wilhelm Benno von Heinitz war kursächsischer Berghauptmann und Kurator der Bergakademie Freiberg.
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Lot 4641
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRANDENBURG-PREUSSEN. PREUSSEN, KÖNIGREICH. Friedrich Wilhelm III., 1797-1840  

Silbermedaille 1798, von F. W. Loos, auf den Besuch des preußischen Königspaares in den schlesischen Bergwerken in Tarnowitz. Brustbilder des Königspaares nebeneinander l. auf einem Podest, der mit Rosen- und Eichenblättern geschmückt ist//Silesia sitzt nach l. auf einem Steinpostament und hält Erz auf dem Schoß, sie wird von einem Genius mit Grubenlampe entschleiert, zu beiden Seiten liegende Löwen. 51,60 mm; 54,88 g. F. u. S. 4574; Müseler 49.1/12; Preussag Collection (Auktion London Coin Galleries/Künker 2) 1023; Sommer A 64.
Prachtexemplar. Hübsche Patina, üblicher Stempelfehler, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Westfälische Auktionsgesellschaft 29, Dortmund 2005, Nr. 508.
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Lot 4642
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRANDENBURG-PREUSSEN. PREUSSEN, KÖNIGREICH. Friedrich Wilhelm III., 1797-1840  

Taler 1839 A. Ausbeute. 22,09 g. AKS 18; Dav. 764; Kahnt 371; Old. 184; Thun 251.
Sehr schön

Exemplar der Liste Fritz Rudolf Künker 34, Osnabrück 1978, Nr. 1077.
Bei dem vorliegenden Talertyp wurde ab 1833 das Münzzeichen vergrößert und auf der Rückseite befindet sich kein Punkt mehr hinter XIV.
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Lot 4643
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRANDENBURG-PREUSSEN. PREUSSEN, KÖNIGREICH. Friedrich Wilhelm IV., 1840-1861  

Bronzemedaille 1844, von Lorenz und Schilling, auf die Gewerbeausstellung in Berlin. Germania sitzt l. mit Kranz und Schwert auf einem Felsen//Lokomotive auf Brücke in Kranz, darauf Wappenschilde mit Industriedarstellungen. 45,00 mm; 54,03 g. Döry/Kubinszky 260; Müseler 49.1/41.
Min. Randfehler, vorzüglich
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Lot 4644
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRANDENBURG-PREUSSEN. PREUSSEN, KÖNIGREICH. Friedrich Wilhelm IV., 1840-1861  

Bronzemedaille 1846, von Chr. Pfeuffer. Widmung der Mansfelder Bergwerksgesellschaften für Friedrich Wilhelm IV. Büste r.//GLÜCK AUF DEM SCHUTZHERRN über Ansicht der Anlagen und Betriebsgebäude der seit 1815 zu Preußen gehörenden Mansfelder Silbergruben. 42,45 mm; 30,14 g. Marienb. 5063 (dort in Silber); Müseler 49.1/43 a; Preussag Collection (Auktion London Coin Galleries/Künker 2) 1027 (dort in Silber); Sommer P 81.
RR Vorzüglich

Erworben im Juni 1993 von Udo Gans, Arnsberg.
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Lot 4645
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRANDENBURG-PREUSSEN. PREUSSEN, KÖNIGREICH. Friedrich Wilhelm IV., 1840-1861  

Taler 1855 A. Ausbeute. 22,08 g. AKS 77; Dav. 774; Kahnt 378; Old. 309; Thun 261.
Sehr schön

Erworben im Februar 1981 von der Gießener Münzhandlung, München.
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Lot 4646
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRANDENBURG-PREUSSEN. PREUSSEN, KÖNIGREICH. Wilhelm I., 1861-1888  

Vereinstaler 1862 A. Ausbeute. 18,48 g. AKS 98; Dav. 781; Kahnt 387; Old. 406; Thun 267.
Hübsche Patina, vorzüglich

Exemplar der Auktion Münzzentrum 119, Solingen-Ohligs 2004, Nr. 4119.
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Lot 4647
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRANDENBURG-PREUSSEN. PREUSSEN, KÖNIGREICH. Wilhelm II., 1888-1918  

Bronzemedaille 1900, von A. Lehnert, auf die 700-Jahrfeier des Mansfelder Bergbaus. Uniformiertes Brustbild halbr., r. im Hintergrund Krone//Bergmann und Hüttenarbeiter reichen sich die Hand, r. Förderwagen mit Erz und der Aufschrift MANSFELDER / BERGBAV / AVF / KVPFERSCHIEFER, im Hintergrund Zechen und Hüttenanlage. 33,45 mm; 17,15 g. Marienb. -; Müseler 49.2/20.
Prachtexemplar. Mattiert. Stempelglanz

Exemplar der Auktion Leipziger Münzhandlung 88, Leipzig 2017, Nr. 1962.
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Lot 4648
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRANDENBURG-PREUSSEN. PREUSSEN, KÖNIGREICH. Wilhelm II., 1888-1918  

Silbermedaille 1913, von C. Seffner, auf Ferdinand Zirkel. Kopf Zirkels l.//Namenszug Zirkels zwischen Lebensdaten, oben Wappen mit Schlägel und Eisen, unten MANSFELDER SILBER 1913. 53,66 mm; 90,52 g. Müseler 49.2/29.
R Hübsche Patina, vorzüglich

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 147, Berlin 2009, Nr. 579.
Ferdinand Zirkel, *1838, †1912, war ein deutscher Geologe und Spezialist für die mikroskopische Untersuchung von Mineralien.
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Lot 4649
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRANDENBURG-PREUSSEN. PREUSSEN, KÖNIGREICH. Wilhelm II., 1888-1918  

Silbermedaille 1916, von P. Sturm, für die Werkstatt Glaser & Sohn, auf das 25jährige Firmenjubiläum der Westfälisch-Anhaltischen Sprengstoff AG. Ein nackter Feuerteufel, die Sprengkraft symbolisierend, drückt mit seinen Händen Gestein auseinander, r. ein Stein mit MANSFELD / SILBER//Weibliche Gestalt in einem Mantel schreitet l. und hält in ihrer erhobenen Rechten eine angezündete Kugelbombe, im Hintergrund l. Förderturm mit Maschinenhaus und Schornstein, r. zünden zwei Soldaten eine Haubitze. Mit Randpunze: G & S 990. 60,87 mm; 79,65 g. Müseler 49.2/32.
R Mattiert, kl. Randfehler, vorzüglich

Exemplar der Auktion Gradl & Hinterland 30, Nürnberg 2002, Nr. 659.
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Lot 4650
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM. Heinrich Julius, 1589-1613  

Reichstaler 1594, Goslar. 28,63 g. Dav. 9075; Welter 637.
R Sehr schön +

Erworben im März 1992 von der Frankfurter Münzhandlung, Frankfurt/Main.
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Lot 4651
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM. Heinrich Julius, 1589-1613  

Reichstaler 1602, Andreasberg. Ausbeute der Grube St. Andreas. 28,82 g. Dav. 6292; Müseler 10.2/19; Welter 643.
R Felder der Rückseite bearbeitet, sehr schön

Exemplar der Auktion Teutoburger Münzhandlung 17, Borgholzhausen 2003, Nr. 1746.
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Lot 4652
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM. Friedrich Ulrich, 1613-1634  

Löser zu 1 1/4 Reichstalern o. J. (1622), Andreasberg. Ausbeuteprägung. Sogenannter Glückslöser. Mit geprägter Wertzahl; 36,29 g. Dav. 6314; Duve 12; Müseler 10.2/48 e; Preussag Collection, Part I, 56; Welter 1051.
R Attraktives Exemplar mit hübscher Patina, vorzüglich

Exemplar der Auktion Bankhaus Aufhäuser 9, München 1992, Nr. 2355.
Siehe auch Müseler Band III., 10.2, Zuweisung dort nach Braunschweig-Lüneburg-Celle unter Christian, Bischof von Minden.
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Lot 4653
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM. Friedrich Ulrich, 1613-1634  

Löser zu 2 Reichstalern 1625, Goslar oder Zellerfeld. Ausbeute der Grube St. Jacob in Lautenthal. Mit Wertpunze; 57,81 g. Münzmeister Hermann Schlanbusch. Fünffach behelmtes, 11feldiges Wappen, r. wilder Mann mit Baumstamm als Schildhalter, oben die geteilte Jahreszahl 16 - 25//St. Jacob steht v. v. mit Pilgerstab und Buch auf blumenbewachsenem Boden, zu den Seiten Schrift, oben strahlender Name Jehovas, unten leere Kartusche. Dav. 56; Duve 13; Kluge (Slg. Preussag) 1; Müseler 10.2/50 d; Preussag Collection (Auktion London Coin Galleries/Künker 1) 45; Welter 1032.
RR Hübsche Patina, Schrötlingsfehler, sehr schön

Exemplar der Slg. Werner Koch, Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 273, Frankfurt/Main 1970, Nr. 137.
St. Jacob (Jacobus) gehörte zum Kreis der zwölf Apostel und war später Schutzheiliger der Pilger. Der Legende nach soll er in Spanien gewirkt haben. Über seinem angeblichen Grab wurde eine Kirche erbaut, um die herum die Stadt Santiago de Compostela entstand, die bereits seit dem Mittelalter einer der bekanntesten Wallfahrtsorte der Christenheit ist.
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Lot 4654
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM. Friedrich Ulrich, 1613-1634  

Reichstaler 1627, Goslar oder Zellerfeld. 28,90 g. Dav. 6307; Welter 1057 A.
Hübsche Patina, sehr schön

Erworben 1990 von der Firma Fritz Rudolf Künker, Osnabrück.
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Lot 4655
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM. Friedrich Ulrich, 1613-1634  

Reichstaler 1633, Zellerfeld. Ausbeute der Grube St. Jacob in Lautenthal. 28,74 g. Dav. 6309; Müseler 10.2/51 a var.; Welter 1055.
RR Hübsche Patina, kl. Randverprägung, sehr schön

Exemplar der Slg. Horn, Auktion Fritz Rudolf Künker 255, Osnabrück 2014, Nr. 4726.
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Lot 4656
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM. Rudolf August, 1666-1685  

Löser zu 3 Reichstalern 1685, Zellerfeld. Ausbeute der Grube Lautenthals Glück. Mit Wertpunze; 78,14 g. Dav. 111; Duve 4; Kluge (Slg. Preussag) 3; Müseler 10.3/3; Preussag Collection (Auktion London Coin Galleries/Künker 1) 109; Welter 1834.
R Felder altgeglättet, sehr schön

Exemplar der Auktion Gießener Münzhandlung 11, München 1978, Nr. 520.
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Lot 4657
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM. Anton Ulrich, 1704-1714  

1 1/2facher Reichstaler 1705, Zellerfeld, auf den Besuch des Herzogs in der Zellerfelder Münze. 38,75 g. Dav. 2932; Müseler 10.3/6; Preussag Collection, Part I, Auktion London Coin Galleries/Künker 1, London 2015, Nr. 247; Welter Nachtrag 2298 C.
RR Sehr schön

Exemplar der Auktion Westfälische Auktionsgesellschaft Online 88, 8. Juli 2018 Arnsberg, Nr. 721.
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Lot 4658
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM. Karl I., 1735-1780  

Reichstaler 1746, Zellerfeld. Ausbeute der Grube Regenbogen. 29,13 g. Dav. 2165; Kluge (Slg. Preussag) 63.3; Müseler 10.3/40; Preussag Collection, Part II, 1094; Welter 2728.
Attraktives Exemplar mit hübscher Patina, vorzüglich

Exemplar der Auktion Westfälische Auktionsgesellschaft 23, Dortmund 2003, Nr. 827.
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Lot 4659
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM. Karl I., 1735-1780  

Reichstaler 1748, Zellerfeld. Ausbeute der Grube Lautenthals Glück. 29,19 g. Dav. 2161; Kluge (Slg. Preussag) 49.3; Müseler 10.3/47; Preussag Collection, Part II, 1098; Welter 2727.
Hübsche Patina, winz. Randfehler, fast vorzüglich
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Lot 4660
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM. Karl I., 1735-1780  

Reichstaler 1752, Zellerfeld. Ausbeute der Grube Herzog Friedrich August Bleyfeld. 29,15 g. Dav. 2167; Kluge (Slg. Preussag) 62.3; Müseler 10.3/57; Preussag Collection, Part II, 1105; Welter 2725.
Prachtexemplar. Herrliche Patina, vorzüglich-Stempelglanz
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Lot 4661
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM. Karl I., 1735-1780  

Reichstaler 1752, Clausthal. Ausbeute der Grube König Carl. 29,09 g. Mit gekreuzten Schlägel und Eisen auf den Säulensockeln. Dav. 2168; Kluge (Slg. Preussag) 60.1; Müseler 10.3/58; Preussag Collection, Part II, 1106; Welter 2726.
Druckstelle, vorzüglich

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 206, Osnabrück 2012, Nr. 4816.
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Lot 4662
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM. Karl I., 1735-1780  

Reichstaler 1761, Zellerfeld. Ausbeute der Grube Segen Gottes. 29,19 g. Dav. 2169; Kluge (Slg. Preussag) 55; Müseler 10.3/62; Preussag Collection, Part II, 1110; Welter 2729.
Sehr schön

Exemplar der Auktion Westfälische Auktionsgesellschaft 40, Dortmund 2007, Nr. 295.
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Lot 4663
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-LÜNEBURG-CELLE, FÜRSTENTUM. Friedrich, 1636-1648  

Löser zu 3 Reichstalern 1647, Clausthal. Ausbeute der Harzer Gruben. Mit Wertpunze; 86,76 g. [Reichsapfel] V . G . G . FRIDERICH HERTZOG ZU BRAUNSUEIG UND LUNEBURG : • Geharnischtes Brustbild mit umgelegtem Mantel in Lorbeerkranz r., umgeben von 14 gekrönten Wappenschilden//(Verzierung) UNFRIED VERZEHRT • ANNO 1647 • FRIEDE ERNEHRT Hügel mit Bergwerksstollen und verdorrten, bzw. abgeschlagenen Bäumen in Landschaft unter strahlender Sonne, l. Bauernhaus mit arbeitenden Menschen und Tieren im Vordergrund, r. brennendes Haus. Dav. 135; Duve 2 II; Müseler 10.4.1/37; Preussag Collection, Part I, 127; Welter 1399.
RR Hübsche Patina, min. Kratzer, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Auktion Westfälische Auktionsgesellschaft 68, Dortmund 2014, Nr. 708 und der Auktion Heidel­berger Münzhandlung, Herbert Grün 23, Heidelberg 1998, Nr. 1111.
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Lot 4664
ALTDEUTSCHE MONTANGEPRÄGE. BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-LÜNEBURG-CELLE, FÜRSTENTUM. Christian Ludwig, 1648-1665  

Löser zu 1 1/2 Reichstalern 1659, Clausthal. Ausbeute der Harzer Gruben. Mit Wertpunze; 43,06 g. Dav. 164; Duve 6; Kluge (Slg. Preussag) -; Müseler -; Preussag Collection (Auktion London Coin Galleries/Künker 1) -; Welter 1489.
Dunkle Patina, sehr schön

Exemplar der Auktion Westfälische Auktionsgesellschaft online 88, Arnsberg 8. Juli 2018, Nr. 745.
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