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Auction 346  -  28.01.2021 10:00
Numismatic Rarities from all over the world, a. o. Löser /multiple talers from the Popken Collection and selected pieces from the collection of a connoisseur and art lover | Selected Orders and Decorations

Page 1 of 15 (721 Lots total)
Lot 1
ANHALT. ANHALT-KÖTHEN, FÜRSTENTUM, SEIT 1807 HERZOGTUM. Carl George Lebrecht, 1755-1789.  

Silbermedaille 1755, von I. O. Wahl, auf seinen Regierungsantritt. Zwischen drei weiblichen allegorischen Personen Medaillon mit geharnischter Büste l., im Abschnitt drei Zeilen Schrift//Berglandschaft von aufgehender Sonne beschienen. 49,38 mm; 42,48 g. Mann 505.
Selten in dieser Erhaltung. Hübsche Patina, winz. Sammlerpunze im Rand, vorzüglich
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 2
ANHALT. ANHALT-BERNBURG, FÜRSTENTUM, SEIT 1806 HERZOGTUM. Friedrich Albrecht, 1765-1796.  

Konv.-Taler 1796, Silberhütte. Dav. 1906; J. 36; Mann 699. In US-Plastikholder der PCGS mit der Bewertung MS 62 (39340713).
Feine Tönung, vorzüglich-Stempelglanz
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 3
AUGSBURG. BISTUM. Alexander Sigismund von Pfalz-Neuburg, 1690-1737.  

2 Dukaten 1708, Augsburg. 6,95 g. ALEX · SIG · D · - G · EPISC · AVG · Brustbild r., darunter 1708 ·//C · P · R · B · I · C · - & · M · D · P · M · & Die Wappenschilde des Hochstifts und von Pfalz-Neuburg, darüber Fürstenkrone, dahinter Krumm­stab und Schwert, unten Stern. Fb. 114; Forster 401.
GOLD. Von größter Seltenheit. Prachtexemplar. Feine Goldtönung, vorzüglich-Stempelglanz
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 4
AUGSBURG. STADT.  

Dicker doppelter Reichstaler 1626, mit Titel Ferdinands II. 58,14 g. Zwei Engel mit Palm- bzw. Lorbeerzweig halten Stadtpyr und ein Band, darunter Stadtansicht, unten geflügelter Engelskopf über Kartusche, darin die römische Jahreszahl MDCXXVI über drei Ähren//Gekrönter Adler v. v., den Kopf nach l. gewandt, in den Fängen Zepter, Schwert und Reichsapfel, oben Krone. Dav. 5023; Forster 180.
Von größter Seltenheit. Attraktives Exemplar mit feiner Patina, sehr schön +
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 5
AUGSBURG. STADT.  

1/2 Reichstaler 1627, mit Titel Ferdinands II. 14,53 g. Forster 205.
Prachtexemplar. Hübsche Patina, vorzüglich-Stempelglanz
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 6
AUGSBURG. STADT.  

Dukat 1699, mit Titel Leopolds I. 3,47 g. Fb. 75; Forster 427.
GOLD. R Prachtexemplar mit herrlicher Goldtönung. Vorzüglich-Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 7
AUGSBURG. STADT.  

Doppelter Reichstaler 1740, mit Titel Karls VI. 58,37 g. Mit Mauerkrone bekröntes Stadtpyr in ovalem Rahmen, zu den Seiten Lorbeer- und Palmzweig, l. der Flußgott Lech, r. die Göttinnen Wertach und Singold//Gekrönter schwebender Doppeladler mit Reichsapfel, Schwert und Zepter in den Fängen, unten Kartusche, darin die Jahreszahl · 1740 · und die Stempelschneidersignatur IT (Jonas Thiébaud). Dav. 1920; Forster 519.
RR Herrliche Patina, kl. Bearbeitungsspuren am Rand, vorzüglich-Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.

Exemplar der Auktion Frankfurter Münzhandlung 151, Frankfurt/Main 1999, Nr. 229.

Die Stempel zu diesem prachtvollen Doppeltaler schnitt Jonas Thiébaud (1695-1769). Der Schweizer Stempelschneider wurde von 1710 bis 1714 von Dassier in Genf ausgebildet. Danach arbeitete er für Appenzell, Bern, Hohenzollern, Luzern, Montfort, St. Gallen und Württemberg. Im Jahr 1740 wurde er von der Augsburger Münze angestellt und schnitt die Stempel zu zahlreichen repräsentativen Münzen und Medaillen der Stadt Augsburg, aber auch fremder Prägeherren, die der Augsburger Münzstätte Prägeaufträge erteilten. Das vorliegende Stück gehört damit zu den ersten Arbeiten, die Thiébaud in Augsburg ausführte.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 8
AUGSBURG. STADT.  

Dukat 1742, mit Titel Karls VII. (Karl Albert von Bayern). 3,47 g. Fb. 94; Forster 528.
GOLD. Winz. Probierspur am Rand, vorzüglich
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 9
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Wilhelm, 1709-1738.  

Dukat o. J., Durlach. 3,43 g. Fb. -; Schön -; Wielandt -.
GOLD. Von großer Seltenheit, scheint unediert. Sehr schön-vorzüglich

Dieser Dukat ist vom Stempelschneider Jonas Thiébaud (1690-1770) geschaffen worden, seine Initialen befinden sich auf der Rückseite ganz unten. Vermutlich handelt es sich bei diesem extrem seltenen Stück, das nicht in der einschlägigen Literatur verzeichnet ist, um eine Probeprägung für den gelegentlich vorkommenden Dukaten von 1737.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 10
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Friedrich, 1746-1811.  

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Dukat 1765, Durlach. Rheingold. 3,49 g. CAROLUS FR : D . G . M . BAD . ET H . Büste r., darunter die Signatur S . (Johann Christoph Schepp, Stempelschneider 1749-1770)//EX SABULIS RHENI . Gekröntes Wappen von zwei Greifen gehalten, unten das Kleinod des Fidelitas-Ordens, darunter die Signatur * W * (Johann Georg Wörscheler, Münzmeister in Durlach 1760-1779) zwischen der geteilten Jahreszahl 17 - 65. Fb. 144; Kirchheimer 17; Wielandt 696.
GOLD. Von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung, vorzüglich

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.

Die Goldwäscherei an deutschen Gewässern ist bereits zu vorgeschichtlicher Zeit betrieben worden und als Gewerbe erst im ausgehenden 19. Jahrhundert erloschen. Sie lebt in der Erinnerung fort, Sage und Dichtung bemächtigten sich ihrer Substanz bis hin zu Richard Wagner ('Das Rheingold'). Der vorliegende Dukat gehört zu den ersten badischen Flußgoldgeprägen, auf denen die Herkunft des Goldes hervorgehoben wird (EX SABULIS RHENI). Franz Kirchheimer konnte von diesem Stück nur vier Vorkommen nach dem Zweiten Weltkrieg feststellen.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 11
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Friedrich, 1746-1811.  

Dukat 1767, Durlach. Rheingold. 3,47 g. CAROLUS FR : D . G . M . BAD . ET H . Büste r., darunter die Signatur S (Johann Christoph Schepp, Stempelschneider 1749-1770)//EX SABULIS RHENI . Gekröntes Wappen von zwei Greifen gehalten, unten das Kleinod des Fidelitas-Ordens, daruner die Signatur W in Klammern (Johann Georg Wörscheler, Münzmeister in Durlach 1760-1779) zwischen der geteilten Jahreszahl · 17 - 67 ·. Fb. 144; Kirchheimer 18; Wielandt 697.
GOLD. Von größter Seltenheit. Attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung, vorzüglich

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 12
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Friedrich, 1746-1811.  

Dukat 1768, Durlach. Rheingold. 3,47 g. CAROLUS FR : D . G . M . BAD . ET H . Büste r., darunter die Signatur S (Johann Christoph Schepp, Stempelschneider 1749-1770)//EX SABULIS RHENI . Gekröntes Wappen von zwei Greifen gehalten, unten das Kleinod des Fidelitas-Ordens, daruner die Signatur W in Klammern (Johann Georg Wörscheler, Münzmeister in Durlach 1760-1779) zwischen der geteilten Jahreszahl · 17 - 68. Fb. 144; Kirchheimer 19; Wielandt 698.
GOLD. Von größter Seltenheit.
Attraktives Exemplar, kl. Schrötlingsfehler im Wappen der Rückseite, vorzüglich

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 13
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Friedrich, 1746-1811.  

Rheingoldmedaille 1803, von J. H. Boltschauser, auf die Huldigung der Stadt Meersburg. Büste r. mit umgelegtem Mantel und Zopfschleife//Acht Zeilen Schrift. Mit Randschrift: (Zweig) EX * SABULIS * RHENI (Zweig). 35,50 mm; 20,13 g. Haas 430; Wielandt/Zeitz 133.
GOLD. Von größter Seltenheit. Nur 6 Exemplare geprägt. Winz. Kratzer, vorzüglich +

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.

Karl Friedrich konnte im Geist der Aufklärung bedeutende Reformen in der badischen Verwaltung, Gesetzgebung, im Erziehungswesen und in der Wirtschaft durchführen. Vor allem durch seine familiären Beziehungen zum Zarenhaus erreichte der Markgraf im Reichsdeputationshauptschluß von 1803 mehr als die Vervierfachung seines Territoriums und im Frieden von Preßburg sogar die Erhebung zum Kurfürsten. In den neuen Landesteilen wurde dem neuen, zum Kurfürst erhobenen Landesherrn gehuldigt. Anläßlich dieser Feiern in Mannheim, Lahr und Meersburg wurde von Johann Heinrich Boltschauser eine kleine Serie von drei Medaillen geschaffen. Diese Medaillen wurden wiederum - vermutlich jeweils in nur sechs Exemplaren - auch in Rheingold geprägt, was mit der Randschrift EX SABULIS RHENI (= aus Rheinsand) ausdrücklich hervorgehoben wurde.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 14
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Friedrich, 1746-1811.  

Dukat 1807. Rheingold. 3,67 g. Divo/S. 2; Fb. 148; Schl. 3.
GOLD. RR Attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung, vorzüglich

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 15
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Ludwig, 1818-1830.  

5 Gulden 1828. 3,43 g. Mit glattem Rand. Divo/S. 6 (dort mit geripptem Rand); Fb. 150; Schl. 18 (dort mit geripptem Rand).
GOLD. R Nur 2.317 Exemplare geprägt. Prachtexemplar. Min. Schrötlingsfehler, fast Stempelglanz
--

; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 16
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1832. Rheingold. 3,68 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 8; Fb. 152; Schl. 20.
GOLD. Fast Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.

Seit 1832 prägte Baden Rheingolddukaten gleichbleibenden Typs zu 22 Karat 6 Grän fein = 935/000. Dies entsprach nicht dem gesetzlichen Feingehalt von 987/000 für Dukaten; daher wurden die Stücke schwerer ausgebracht, so daß der Wert normalen Dukaten entsprach.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 17
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1833. Rheingold. 3,67 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 8; Fb. 152; Schl. 21.
GOLD. Nur 2.496 Exemplare geprägt. Prachtexemplar. Fast Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 18
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1834. Rheingold. 3,68 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 8; Fb. 152; Schl. 22.
GOLD. Nur 1.992 Exemplare geprägt. Vorzüglich

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
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Lot 19
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1835. Rheingold. 3,70 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 8; Fb. 152; Schl. 23.
GOLD. Nur 2.470 Exemplare geprägt. Min. Schrötlingsfehler, fast Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 20
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1836. Rheingold. 3,71 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 8; Fb. 152; Schl. 24.
GOLD. Nur 1.777 Exemplare geprägt. Vorzüglich-Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 21
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1837. Rheingold. 3,65 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 8; Fb. 152; Schl. 25.
GOLD. Nur 1.467 Exemplare geprägt. Attraktives Exemplar, vorzüglich-Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
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Lot 22
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1838. Rheingold. 3,68 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 8; Fb. 152; Schl. 26.
GOLD. Nur 2.095 Exemplare geprägt. Prachtexemplar. Fast Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
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Lot 23
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1840. Rheingold. 3,67 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 8; Fb. 152; Schl. 28.
GOLD. Nur 2.044 Exemplare geprägt. Prachtexemplar mit feiner Goldtönung. Stempelglanz
--

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.

; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 24
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1841. Rheingold. 3,66 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 8; Fb. 152; Schl. 29.
GOLD. Nur 2.145 Exemplare geprägt. Prachtexemplar mit feiner Goldtönung. Fast Stempelglanz
--

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.

; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 25
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1843. Rheingold. 3,67 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 9; Fb. 153; Schl. 31.
GOLD. Nur 1.350 Exemplare geprägt. Vorzüglich-Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 26
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1844. Rheingold. 3,68 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 9; Fb. 153; Schl. 32.
GOLD. Seltener Jahrgang. Nur 850 Exemplare geprägt. Fast Stempelglanz

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Lot 27
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1845. Rheingold. 3,65 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 9; Fb. 153; Schl. 33.
GOLD. Nur 2.097 Exemplare geprägt. Vorzüglich

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
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Lot 28
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1846. Rheingold. 3,67 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 9; Fb. 153; Schl. 34.
GOLD. R Nur 1.950 Exemplare geprägt. Prachtexemplar. Fast Stempelglanz

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Lot 29
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1847. Rheingold. 3,69 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 10; Fb. 154; Schl. 35.
GOLD. Nur 1.870 Exemplare geprägt. Fast Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
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Lot 30
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1848. Rheingold. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 10; Fb. 154; Schl. 36. In US-Plastikholder der PCGS mit der Bewertung MS 63 + (35484497).
GOLD. Prachtexemplar. Nur 1.590 Exemplare geprägt. Vorzüglich-Stempelglanz
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Lot 31
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1849. Rheingold. 3,67 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 10; Fb. 154; Schl. 37.
GOLD. Nur 1.420 Exemplare geprägt. Feine Goldtönung, fast Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
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Lot 32
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852.  

Dukat 1850. Rheingold. 3,68 g. Mit verkehrter '1' in der Jahreszahl. Divo/S. 10; Fb. 154; Schl. 38.
GOLD. Nur 1.390 Exemplare geprägt. Vorzüglich-Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
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Lot 33
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Friedrich I., 1852-1856-1907.  

Dukat 1854. Prinz und Regent. Rheingold. 3,68 g. Divo/S. 11; Fb. 155; Schl. 42.
GOLD. R Nur 1.820 Exemplare geprägt. Feine Goldtönung, vorzüglich-Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
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Lot 34
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Friedrich I., 1852-1856-1907.  

Vereinstaler 1871. AKS 124; Dav. 531; Kahnt 37; Thun 31. In US-Plastikholder der PCGS mit der Bewertung MS 64 (37103261).
Seltener Jahrgang. Prachtexemplar. Erstabschlag. Herrliche Patina, fast Stempelglanz
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 35
BAMBERG. BISTUM. Georg III. von Limpurg, 1505-1522.  

Goldgulden 1507, Bamberg. 3,27 g. Die aneinandergelehnten Wappenschilde von Bamberg und Limpurg, darüber Krone, umher Mehrpaß//Kaiser Heinrich II. und seine Gemahlin Kaiserin Kunigunde stehen v. v. und halten gemeinsam das Modell der Domkirche, oben kleine Rosette, unten Wappenschild von Limpurg. Fb. 158 ('Rare'); Krug 196 a.
GOLD. Von größter Seltenheit.
Attraktives Exemplar mit hübscher Goldpatina, min. Prägeschwäche am Rand, sehr schön-vorzüglich
--

Kaiser Heinrich II., der auf der Rückseite dieses sehr seltenen Goldguldens mit seiner Gemahlin Kunigunde zu sehen ist, erhob zur Zurückdrängung des fränkischen Adels und zur Missionierung der Slawen im Jahr 1007 die Missionskirche in Bamberg zu einem mit reichem Königsgut und Grafschaftsrechten ausgestatteten Bistum. Immer wieder wurde der Bistumsgründer auf Bamberger Münzen des 15. bis 18. Jahrhunderts dargestellt.

; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 36
BAMBERG. BISTUM. Johann Georg II. Fuchs von Dornheim, 1623-1633.  

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Reichstaler o. J. (um 1629), Fürth. 29,03 g. Brustbild des Bischofs fast v. v. mit Birett und Brokatgewand//Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde halten gemeinsam den Bamberger Dom, darunter gekrönter, vierfeldiger Wappenschild. Dav. 5051; Krug 239.
Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung. Kabinettstück.
Sehr attraktives, scharf ausgeprägtes Exemplar mit herrlicher Patina, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Frankfurter Münzhandlung 105, Frankfurt/Main 1961, Nr. 1259.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 37
BAMBERG. BISTUM. Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg, 1683-1693.  

Leichter Taler 1687, Nürnberg. 25,77 g. MARQUARDUS SEBASTIANUS · Brustbild r.//D · G · EPISCOPUS BAMBERGENSIS · S · R · I · PRINCEPS · 1687 · Gekröntes Wappen, geschmückt mit zwei Helmen, Kreuz und Stab. Dav. 5062; Heller 263.
RR Attraktives Exemplar mit hübscher Patina, vorzüglich
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 38
BAMBERG. BISTUM. Friedrich Karl von Schönborn, 1729-1746.  

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Goldene Schaumünze mit Wertangabe zu 50 Gulden (= 5 Karoline) o. J., unsigniert, auf die Vereinigung der Bistümer Bamberg und Würzburg. FRID · CAROLUS · D . G · EP · BAMB · & HERB · S · R · I · PR · F . O . D Brustbild r.//QVAM BENE CONVENIVNT ET AB VNO FONTE RIGANTVR · Springbrunnen mit dem gekrönten Wappen der Familie Schönborn, davor sitzen zwei Flußgötter, l. die Regnitz mit dem Bamberger Wappen, r. der Main mit dem Würzburger Wappen, und halten sich an den Händen, im Abschnitt: BEATA QUARTUM / HIS IRRIGUIS / FRANCONIA · / 50 · Gul ·. 43,93 mm; 48,40 g. Fb. -; Heller vgl. 354 (dort von P. P. Werner); Helmschrott 612; Schön 376.
GOLD. Von größter Seltenheit.
Sehr attraktives Exemplar mit feiner Goldpatina, winz. Kratzer, vorzüglich

Erworben am 15. Oktober 1948 von der Firma Ciani, Paris.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 39
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Albert V., der Großmütige, 1550-1579.  

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2 Dukaten 1565, München. 7,04 g. * ALBERT9 : D : G : CO : PA : RH : VTR : BAVAR : DVX Geharnischtes Brustbild r., mit der Rechten das Schwert schulternd//NON · NOB : DO : N : NO - SED · NOM : T : D : GLOR · 15 · 65 · Vierfeldiger Wappenschild, umher die Kette des Ordens vom Goldenen Vlies. Fb. 182; Hahn 52.
GOLD. Von großer Seltenheit. Prachtexemplar mit feiner Goldpatina.
Min. Prägeschwächen, vorzüglich-Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.

Der äußerst seltene Doppeldukat zeigt das Renaissanceporträt des Herzogs Albert V. In der Titulatur wird der Titel des Pfalzgrafen bei Rhein (comes palatinus Rheni) wie auch der Herzogstitel beider (Ober- und Nieder-) Bayern hervorgehoben (utriusque Bavariae dux). Die Rückseiten der raren Goldprägung tragen die frommen Devisen NON NOBis, DOmine, Non NObis, SED NOMine Tuo Da GLORiam (='Nicht uns, oh Herr, nicht uns, sondern Deinem Namen gib Ehre!').

Albert, geboren am 29.2.1528 in München, war der zweite Sohn Herzogs Wilhelm IV., des Standhaften. In der bayerischen Geschichte stellt Albert wohl das Ideal eines Renaissancefürsten dar. Unter seinen vielfältigen Interessen als Kunstsammler und Mäzen ist für uns seine Passion für Münzen und Medaillen am interessantesten. Durch den Erwerb der Münzsammlungen des Augsburger Domherrn Aegolf von Knörringen und des Salzburger Rates Johann Fickler, den er zum Leiter des herzoglichen Münzkabinetts bestellte, legte er den Grundstock der Staatlichen Münzsammlung München. Dabei stand Albert V. in numismatischem Kontakt mit zeitgenössischen Münzliebhabern, wie dem berühmten Augsburger Bankier Jakob Fugger oder dem Niederländer Hubert Goltzius. Der Herzog brachte eine ganze Reihe von begabten Goldschmieden und Stempelschneidern nach München, die eine große Anzahl von Medaillen und Schauprägungen, zum Teil mit Münzcharakter, anfertigten und München dadurch in Konkurrenz zu den anderen beiden süddeutschen Zentren der Stempelschneidekunst, Nürnberg und Augsburg, treten ließen. Die Kunstsinnigkeit Alberts V., der den Beinamen 'der Großmütige' erhielt, vergrößerte die bei Regierungsantritt am 7. März 1550 von Wilhelm IV. übernommene Schuldenlast Bayerns und führte daher mehrfach zu Konflikten mit den Landständen. Er konnte sich jedoch gegen die Opposition, die vor allem eine umfassende Kirchenreform forderte und in der Ortenburger Adelsverschwörung von 1564 gipfelte, klar durchsetzen. Herzog Albert V., der am 4. Juli 1546 Anna, die Tochter Ferdinands I. von Habsburg geheiratet hatte, entwickelte sich - auch mit Hilfe der Jesuiten - zu einem der Hauptvertreter der Gegenreformation in Deutschland. Albert V. starb am 24.10.1579 in München.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 40
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian I., 1598-1651.  

8 Dukaten 1598, München, auf seine Huldigung. 27,68 g. (Ein großer und kleiner Punkt übereinander) MAXIMILIANVS · DEI : G : CO : PAL : RHE : VTR : BAVA · DVX Mit dem Herzogshut bedecktes, vierfeldiges Wappen (Pfalz/Bayern), zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 15 - 98//(Kreuz, aus Punkten gebildet) SANCTVS · HENRICVS · ROM : IMPERATOR · BAVAR : DVX Der gekrönte und geharnischte St. Heinrich steht v. v. mit umgelegtem Mantel, in der Rechten Reichsapfel, in der Linken Zepter. Fb. 187; Witt. 775 Anm. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung AU 55 (5777883-002).
GOLD. Von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar mit feinem Prägeglanz, fast vorzüglich

Maximilian, geb. am 17.4.1573 in München, wurde von seinem Vater Wilhelm V., dem Frommen, schon 1594 an der Regierung beteiligt und übernahm sie nach der Abdankung seines Vaters vollständig am 4. Februar 1598. Es gelang dem begabten Herzog, die von seinem kunstliebenden Vater und Großvater übernommenen völlig zerrütteten Finanzverhältnisse in relativ kurzer Zeit zu konsolidieren. Maximilian führte in diesem Zusammenhang grundlegende Staats- und Verwaltungsreformen durch wie z. B. die Festlegung von Gesetzen im 'Codex Maximilianeus', der bis zum Ende des Alten Reiches das bayerische Staatsgrundgesetz war. Als führender katholischer Reichsfürst gründete er 1609 die Katholische Liga als Antwort auf die im Vorjahr gebildete protestantische Union. Auch wenn die Durchsetzung der katholischen Sache zu seinen zentralen Zielen gehörte, verfolgte Maximilian in erster Linie die bayerischen Interessen, wie er beispielsweise mit der Gefangennahme des gegen Bayern aggressiven Salzburger Erzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau im Jahr 1611 unter Beweis stellte. Im beginnenden Dreißigjährigen Krieg stellte er sich im Münchener Vertrag vom 8. Oktober 1619 trotz der grundsätzlichen Konkurrenz zu den Habsburgern auf die Seite Kaiser Ferdinands II. An der Niederwerfung des böhmischen Aufstandes und am Sieg über den böhmischen Winterkönig Friedrich V. von der Pfalz, ebenfalls ein Wittelsbacher, hatte Maximilian entscheidenden Anteil. Dies war nicht nur ein enormer Fortschrift für die katholische Partei, sondern brachte auch Maximilian und Bayern einen bedeutenden Vorteil: Am 25. Februar 1623 verlieh Kaiser Ferdinand II. die dem Pfälzer aberkannte Kurwürde und das Reichserztruchseßamt an den bayerischen Herzog. Im Jahr 1628 erhielt Kurfürst Maximilian I., der sich immer stärker in der Reichspolitik engagierte, die Oberpfalz. Trotz massiver Neutralitätsbemühungen konnte der Kurfürst 1632 die Besetzung durch Schweden nicht verhindern. Nach zahlreichen bayerischen Vorverhandlungen, vor allem mit Frankreich, gelang es Maximilian, im Westfälischen Frieden 1648 seine wesentlichen Ziele durchzusetzen. Nach 54 Jahren Regierungszeit, der längsten aller bayerischen Herrscher, starb Kurfürst Maximilian I., neben Ludwig I. wohl der bedeutendste bayerische Landesherr, am 27.9.1651 im Alter von 78 Jahren in Ingolstadt.

Zu den Charaktereigenschaften des Herzogs Maximilian I., zu dessen Huldigung diese Goldmünze in sehr wenigen Exemplaren geprägt wurde, zählte vor allem seine Gottesehrfurcht. Trotz der extrem reichen Fülle an Münzen, die er uns hinterlassen hat, gibt es nur sehr wenige Prägungen, auf denen er als stehende Figur abgebildet ist. Ein Porträt, wie es etwa auf den Münzen seines Kurfürstenkollegen Johann Georg I. von Sachsen zu sehen ist, gibt es auf den Prägungen Maximilians, der sich immer nur als Ausführenden des Willen Gottes verstand, nur bei einem einzigen, in Heidelberg geprägten Typ. Die vorliegende, sehr seltene Huldigungsprägung zeigt die Figur des bayerischen Herzogs und deutschen Kaisers Heinrich II. (995-1024), der 1146 heiliggesprochen wurde und dessen Nachfolge Maximilian 1598 antrat.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 41
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian I., 1598-1651.  

5 Dukaten 1640, München, auf die Neubefestigung der Stadt München. 17,34 g. Der geharnischte Kur­fürst steht fast v. v. mit Schwert, mit der Rechten auf sein Zepter gestützt, die Linke greift nach dem Reichsapfel, der auf einem Postament liegt; vor dem Postament das mit dem Kurhut bedeckte, vierfeldige Wappen (Bayern/Pfalz) mit Mittelschild, darin Reichsapfel, umher die Kette des Ordens vom Goldenen Vlies//Stadtansicht von München mit sieben Schanzen, darüber Madonna mit dem Kind auf dem rechten Arm und Zepter in der Linken, umher Engel und Wolken; neben den Festungsmauern die geteilte Jahreszahl. Fb. 196; Spezialsammlung Bayern (Auktion Künker 108) 88; Witt. 811. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS 62 (5777883-001).
GOLD. Vorzüglich-Stempelglanz

Nachdem Bayern und München infolge des 30jährigen Krieges von den Schweden besetzt worden waren, entschloß sich Kurfürst Maximilian I., seine Haupt- und Residenzstadt neu zu befestigen. Auf diesen Anlaß wurden diese 5-Dukaten-Stücke geprägt. Die Vorderseitenumschrift dieses barocken Schaustückes enthält die Titulatur: MAXIMIL(ianus) COM(es) PAL(atinus) RH(enanus) VT(riusque) BA(variae) DVX S(acri) R(omani) I(mperii) ARCHIDAP(ifer) ET ELECT(or) = Maximilian Pfalzgraf bei Rhein, beider Bayern (Ober- und Niederbayern) Herzog, des heiligen römischen Reiches Erz- und Kurfürst. Die Rückseite bringt den Psalm 127,1: NISI DOM(inus) CVSTODIERIT CIVIT(atem) FRVST(ra) VIGIL(at) QVI CVSTODIT = Wo der Herr nicht die Stadt bewacht, da wacht der Wächter vergeblich.
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Lot 42
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian II. Emanuel, 1679-1726.  

Reichstaler 1694, München. 29,22 g. Dav. 6099; Hahn 199.
Sehr selten in dieser Erhaltung. Prachtexemplar. Herrliche Patina, fast Stempelglanz
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 43
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian II. Emanuel, 1679-1726.  

Doppelter Max d'or 1717, München. 12,98 g. M · E · V · B · & P · S · D · C · P · R · S · R · I · A · & E · L · L * Kopf r., darunter Stern//CLYPEVS OMNIB’ - IN TE SPERANTIB’ Madonna mit Zepter in der Rechten sitzt v. v., die Linke auf das vierfeldige, bayerische Wappen gelegt, das mit einem Mittelschild besetzt und mit dem Kurhut belegt ist; im Arm hält sie das Kind, das in der Rechten den Reichsapfel hält und die Linke segnend emporhebt, zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 17 - 17. Fb. 225; Hahn 207.
GOLD. Von großer Seltenheit. Min. justiert, sehr schön +
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 44
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian II. Emanuel, 1679-1726.  

Goldenes Ständepräsent zu 5 Dukaten 1722, von C. E. Müller. Präsent der bayerischen Landstände zur Vermählung seines Sohnes Karl Albert mit Maria Amalia, Tochter Josefs I. von Österreich. Büste Karl Alberts r.//Büste Maria Amalias l. Mit Randschrift: FELICITATEM · PERPETVAM · VOVENT · STATVS · BAVAR · *. 27,96 mm; 17,46 g. Fb. -; Schön A 32; Slg. Montenuovo -; Witt. 1859. In US- Plastikholder der NGC mit der Bewertung AU 55 (5777877-006).
GOLD. Von großer Seltenheit.
Attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung, min. Randfehler, fast vorzüglich

Mit altem Beschreibungskärtchen.

Auch wenn die Hochzeit des 25 Jahre alten Kurprinzen Karl Albert mit der zwanzigjährigen Kaisertochter Maria Amalia am 5. Oktober 1722 in Wien aus politischen und strategischen Motiven arrangiert worden war, hielt die Gemahlin, spätere Kurfürstin und Kaiserin immer fest zu ihrem Gatten, auch im Krieg ihres Gemahls gegen ihre eigene Cousine Maria Theresia. Maria Amalia, die von Karl Albert als Geschenk die Amalienburg im Nymphenburger Schloßpark erhielt, gebar ihrem Gatten sieben Kinder und überlebte ihn mehr als zehn Jahre, bis sie am 11. Dezember 1756 im Alter von 55 Jahren in München starb.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 45
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Karl Albert, 1726-1745.  

Goldgulden 1740, München, auf das Vikariat. 3,25 g. Fb. 239; Hahn 267.
GOLD. Selten, besonders in dieser Erhaltung. Prachtexemplar mit herrlicher Goldtönung.
Fast Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 46
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Karl Theodor, 1777-1799.  

Dukat 1779, München. Donaugold. 3,49 g. Büste r. mit zusammengebun­denen Haaren, darunter die Signatur H · S · (Johann Heinrich Straub, Stempelschneider in München 1761-1782)//Der Flußgott der Donau lagert nach l., mit dem rechten Arm auf eine Wasserurne gelehnt; der linke Arm liegt auf dem bayerischen Wappen, neben seinen Füßen Schilf, im Abschnitt die römische Jahreszahl MDCCLXXIX ·. Fb. 250; Hahn 355.
GOLD. Von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung, vorzüglich

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 47
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Karl Theodor, 1777-1799.  

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Dukat 1780, München. Isargold. 3,46 g. CAR · THEODOR · D · G · C · P · R · V · B · D · S · R · I · A · & EL · D · I · C · & M · Büste r. mit zusammengebundenen Haaren, darunter die Signatur ST · (Johann Heinrich Straub, Stempelschneider in München 1761-1782)//EX AURO - ISARAE · Der Flußgott der Isar lagert nach r. und entleert mit beiden Händen eine Quellurne, darunter das bayerische Wappen, im Hintergrund r. Stadtansicht von München mit der Frauenkirche; im Abschnitt die römische Jahreszahl MDCCLXXX ·. Fb. 252; Hahn 353.
GOLD. RR Attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung, fast Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 48
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Karl Theodor, 1777-1799.  

Dukat 1780, München. Inngold. 3,50 g. Büste r. mit zusammengebundenen Haaren, darunter die Signatur ST · (Johann Heinrich Straub, Stempelschneider in München 1761-1782)//Der Flußgott der Inn lagert nach r. und entleert mit der Rechten eine Wasserurne, mit der Linken hält er das dreifeldige pfalz-bayerische Wappen; im Abschnitt die römische Jahreszahl MDCCLXXX ·. Fb. 251; Hahn 354.
GOLD. RR Prachtexemplar. Attraktives Exemplar, winz. Justierspuren am Rand, fast Stempelglanz

Aus der Sammlung eines Ästheten und Kunstfreundes.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 49
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Karl Theodor, 1777-1799.  

Goldmedaille zu 5 Dukaten 1795, von J. Scheufel, auf seine zweite Vermählung mit Maria Leopoldine, Tochter des Erzherzogs Ferdinand von Österreich, gestiftet von den pfalz-neuburgischen Landständen. Beider Brustbilder nebeneinander r.//Verziertes, herzförmiges Wappen Pfalz-Bayern, unten zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 17 - 95. 33,77 mm; 17,37 g. Slg. Kömmerling (Auktion UBS 65) 620 (dort in Silber); Stemper 614; Witt. 2318. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS 62 (5777877-010).
GOLD. Von großer Seltenheit.
Sehr attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung, winz. Randfehler, vorzüglich

Exemplar der Auktion Hirsch 307, München 2015, Nr. 3061.
; DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN; ;
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Lot 50
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Karl Theodor, 1777-1799.  

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Dukat 1798, München. Isargold. 3,47 g. CAR · THEODOR · D · G · C · P · R · V · B · D · S · R · I · A · & · EL · D · I · C · & · M · Büste r. mit zusammengebundenen Haaren//EX AURO - ISARAE · Der Flußgott der Isar lagert nach r. und entleert mit beiden Händen eine Quellurne, darunter das bayerische Wappen, im Hintergrund r. Stadtansicht von München mit der Frauenkirche; im Abschnitt die römische Jahreszahl MDCCXCVIII ·. Fb. 252; Hahn 353.
GOLD. Von großer Seltenheit. Prachtexemplar mit feiner Goldtönung. Vorzüglich-Stempelglanz

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